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sivg-Positionspapier «Auf der Suche nach Verwaltungsrätinnen»

Frauenquoten werden aktuell sowohl in der Schweiz als auch auf europäischer Ebene ausgiebig diskutiert. In seinem neuesten Positionspapier ermuntert das sivg mit 10 Guidelines Unternehmen, in ihrem eigenen Interesse bei der VR-Zusammensetzung gezielt auch auf den grossen Pool an bestens ausgebildeten Frauen zurückzugreifen.

Nach Corporate Governance Regeln und aufgrund unternehmerischer Überlegungen soll ein Verwaltungsratsgremium ausgewogen und diversifiziert zusammengesetzt sein. Diversifizierung darf nicht auf die Genderfrage beschränkt werden. Sie greift weiter. Aber: Die Frage nach dem Geschlecht der VR-Mitglieder ist ein Aspekt, dem – bewusst, sachlich und unaufgeregt ‑ das nötige Gewicht beigemessen werden sollte.

Das bestmöglich zusammengesetzte VR-Gremium ist diversifiziert und bildet das Unternehmen, seine Herausforderungen, seinen Markt und sein Potential ab. Frauen spielen dabei eine wichtige, häufig immer wichtigere, Rolle. Sie gehören daher selbstverständlich auch in Verwaltungsräte.

In ihrem eigenen Interesse kommen Unternehmen nicht darum herum, sich der «Frauenfrage» zu stellen. Als mögliche Antwort ist von der unverbindlichen Zielsetzung, über die konkrete Förderung bis hin zur Quote vieles denkbar. In einer liberalen Wirtschaftsordnung ist es Sache der Unternehmen respektive deren Eigentümer zu bestimmen, wie sie sich organisieren und positionieren wollen. Sie sind gefordert, nicht der Gesetzgeber. Als Eigentümer steht es dem Staat frei, für seine Unternehmen verbindliche Regeln zu erlassen und damit eine gewisse Vorreiterrolle zu übernehmen.


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