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Best Board Practice®-Label für Verwaltungs- und Stiftungsräte

Bereits seit dem Jahr 2003 bietet die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS), in Partnerschaft mit der Verwaltungsrat Management AG, das Best Board Practice®-Label an. Dabei erhalten Verwaltungsräte und andere strategische Führungsorgane die Möglichkeit, sich bestätigen zu lassen, dass ihre Arbeit, Zusammensetzung und Organisation den gesetzlichen Anforderungen sowie den Grundsätzen einer Good Governance entsprechen. Neu können, aufgrund der vom Markt formulierten Bedürfnisse, Verwaltungs- und Stiftungsräte anstelle des bisherigen, wiederkehrenden Assessments (alle drei Jahre, mit Labelvergabe) alternativ auch ein einmaliges Assessment (Gültigkeit ein Jahr, mit Bescheinigung) in Auftrag geben.

Heutiges Umfeld
Die Anforderungen an die strategischen Führungsorgane von Unternehmen und Organisationen nehmen ständig zu. Gesetzgeber, Aktionäre und Investoren, aber auch die Öffentlichkeit verlangen heute eine transparente, sorgfältige Erfüllung der Führungsaufgaben und die Einhaltung von Corporate Governance-Grundsätzen. Das Best Board Practice®-Label nimmt sich seit 2003 diesen sich wandelnden Ansprüchen an und bescheinigt den Unternehmen, nach erfolgreichem Assessment, dass Verwaltungsrat, Stiftungsrat oder Vereinsvorstand ihre Arbeit und Organisation nach diesen Grundsätzen ausüben.

Inhalt und Wirkung des Labels
Das Best Board Practice®-Label richtet sich an strategische Führungsgremien von Unternehmen und Organisationen jeglicher Rechtsform. Best Board Practice® unterstützt die Sicherstellung der gesetzlichen Konformität und leistet einen Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung der Corporate Governance. Es reduziert organrechtliche Verantwortlichkeits- und Haftungsfragen auf ein Minimum und schafft Transparenz in allen wesentlichen Sachverhalten. Ebenso stehen die Sicherung von Professionalität, Effizienz und Effektivität der strategischen Unternehmensführung im Fokus. Im Aussenverhältnis verhilft das Label, aufgrund seines ganzheitlichen Ansatzes, zu Glaubwürdigkeit und Sicherheit für die Aktionäre sowie weitere involvierte Anspruchsgruppen wie Mitarbeitende, Investoren, Politik und Öffentlichkeit.

Ablauf Assessment
Ausgewiesene Fachspezialisten überprüfen vor Ort − zusammen mit dem Verwaltungsrat − die Funktionen und Aufgaben sowie deren Organisation und Umsetzung in der Praxis. Basierend auf den gesetzlichen Grundlagen und dem Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance von economiesuisse werden die normativen, strategischen, finanziellen, personellen, führungsmässigen und kommunikativen Funktionen und Aufgaben überprüft und bewertet. Wer die Anforderungen erfüllt, erhält von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) das Best Board Practice®-Label verliehen. Bei den Assessments werden auch Qualitätskriterien überprüft und bewertet, so dass der Verwaltungsrat mögliches Verbesserungspotenzial erkennen und bei Bedarf umsetzen kann. Entscheidend ist zudem, dass situative, für die jeweilige Unternehmung passende Lösungen gefunden und angewandt werden.

Einmaliges oder wiederkehrendes Assessment
Neu haben die Unternehmen die Wahl zwischen einem wiederkehrenden und einem einmaligen Assessment. Das wiederkehrende Assessment erfolgt wie bisher im Dreijahresrhythmus mit jährlichen Aufrechterhaltungs-Assessments. Die Verpflichtung des Verwaltungsrats wird mit der Garantiemarke BBP®-Label ausgezeichnet. Das neu im Angebot stehende, einmalige Assessment wird nach Bedarf durchgeführt und hat eine offizielle Gültigkeit von einem Jahr. Entsprechen Organisation und Tätigkeit des Verwaltungsrats den Anforderungen von BBP®, so wird dies mit der BBP®-Bescheinigung anerkannt.

Aktuelle Labelträger
Folgende Organisationen nehmen ihre Führungs- und Kontrollaufgaben bereits heute nach dem ganzheitlichen Systemansatz des Best Board Practice®-Labels wahr: Verkehrsbetriebe Luzern, Energie Wasser Bern, Innova Versicherungen, Stiftung SSBL Luzern, Genossenschaft VEBO, Liechtensteinische Landesbank, Telecom Liechtenstein, Neutrik AG, Stiftung Sozialfonds, Liechtensteinische Kraftwerke und die Anlagestiftung Ecoreal.

Quelle: SQS und Verwaltungsrat Management AG


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